ONDAS Tuning-Anleitung
Der praktische Begleiter zur ONDAS-Theorie —, wie man jeden Parameter nach Gefühl abstimmt.
Tuning-Reihenfolge
ONDAS-Parameter sind voneinander abhängig. Stimmen Sie sie in dieser Reihenfolge ab:
1. Cadence → timing
2. Ferocity D → primary stabilization
3. Ferocity P → response crispness
4. Balance → upstroke/downstroke bias
5. Warp → modulation width
6. Anchor → dry/wet mix
7. Resonance → cycle-to-cycle memory
8. Phase 2 → advanced (prescience, espelho, saudade, SSFF)
Schritt für Schritt
1. Cadence — Finden Sie Ihr Phasenfenster
Ziel: Platzieren Sie die Modulation dort, wo Ihr Flügel den meisten Biss hat.
Methode: - Beginnen Sie mit 50 - Erhöhung auf 70 — Wird die Rollreaktion schwächer? - Auf 30 verringern — Wird die Rollreaktion stärker? - Der „stärkste“ Punkt ist der Punkt, an dem die Schlagkraft Ihres Flügels ihren Höhepunkt erreicht
Anzeichen für zu hohe Werte: Breiige Reaktion, das Handwerk fühlt sich „verzögert“ an Anzeichen für zu niedrigen Wert: Ruckartige Reaktion, Überschwingen beim Rollen
2. Ferocity D — Stabilisieren Sie das Handwerk
Ziel: Primärstabilisierung ohne Schwingungen.
Methode: - Beginnen Sie mit 20 - Schwebeflug oder gleichmäßiger Vorwärtsflug - Erhöhen Sie die Geschwindigkeit, bis das Fahrzeug „steifer“ wird. - Ziehen Sie 5 Punkte von der Stelle zurück, an der Sie die Schwingung zum ersten Mal bemerken
Anzeichen für zu hohe Werte: Feine Vibration, motorisches Summen in den Servos Anzeichen für zu niedrigen Wert: Fahrzeug driftet, fühlt sich locker an
3. Ferocity P — Knusprigkeit
Ziel: Reaktionsfreudig, aber nicht nervös.
Methode: - Beginnen Sie um 15 - Stoßen Sie den Rollstock — an, beißt das Fahrzeug sofort? - Erhöhen Sie den Wert, bis der Knüppel deutlich reagiert - Ziehen Sie zurück, wenn Sie eine Überschreitung feststellen
Anzeichen für zu hohe Lautstärke: Klingeln nach Knüppeleingabe, Rückprall Anzeichen für zu niedrig: Breiige, verzögerte Reaktion
4. Balance — Asymmetrie-Tuning
Ziel: Gleiche Autorität in beide Richtungen.
Methode: - Fliegen Sie gerade und gerade - Nach links rollen, Reaktionsgeschwindigkeit beachten - Nach rechts rollen, Reaktionsgeschwindigkeit beachten - Passen Sie die Balance an, um sie auszugleichen
5–7. Warp, Anchor, Resonance
Feinabstimmung der Parameter. Erst anpassen, wenn 1–4 fest sind.
| Param | Start | Anpassen, wann |
|---|---|---|
| Warp | 50 | Die Modulation fühlt sich zu weitläufig oder zu spitz an |
| Anchor | 70 | Möchten Sie mehr/weniger rohes PID gemischt |
| Resonance | 30 | Der Schwebeflug ist instabil oder der Vorwärtsflug fühlt sich klingelnd an |
8. Phase 2 — Erweitert
| Param | Wirkung |
|---|---|
| Prescience | Timing-Vorlauf — höher = Modulation eilt der Phase mehr voraus |
| Espelho | Differenzialkupplung — engere Rolle, kann Effizienz verringern |
| Saudade | Strichspeicher — flüssiger, aber weniger reaktionsschnell |
| SSFF | Direkte Gyro→wave-Einspritzung — ab 10 |
Das Ziel ist ein Fahrzeug, das so fliegt, als ob es in der Luft sein möchte. Wenn Sie dagegen ankämpfen, gehen Sie zurück und stimmen Sie von Cadence aufwärts ab.